Schluss mit dem Zweifel: Der Weg ist das Ziel!

Im heutigen Beitrag geht es um den Kreativprozess und die damit verbundenen Zweifel.  Schiebe Unsicherheit und Ängste beiseite und lege los! Geh den ersten Schritt und komm ins Machen, um im Schaffensprozess Deinen eigenen kreativen Weg zu finden. Eine tolle Möglichkeit, abseits vom Alltag einer sinnvollen, erfüllenden Beschäftigung nachzugehen. Vielleicht findest Du im kreativen Tun sogar Deine eigentliche Berufung, die dann im Idealfall zu einem erfolgreichen Business führt!

Der Weg ist das Ziel

Die absolute Freiheit als selbständige Kreativschaffende bietet mir grenzenlose Möglichkeiten mich kreativ auszutoben! Materialien, Techniken und Stilrichtungen bieten jede Menge Potenzial und experimentelle Spielwiese, für meinen kreativen Ausdruck.

Und wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich das auch ganz schön ausreize. Ich gehe neue, unbekannte Wege und komme mit meiner kreativen Arbeit am Ende vielleicht zu einem ganz neuen, überraschenden Ziel. Mein Podcast ist dafür ein gutes Beispiel.

Doch die Freiheit alles auszuprobieren, empfinde ich persönlich manchmal auch als Last. Das gebe ich ganz ehrlich zu. Zu viel Freiheit kann mich leicht blockieren. Vielleicht kennst Du das Szenario. Du sprühst vor Ideen, aber Du weißt gar nicht, wie und vor allem wann Du die alle umsetzen sollst.

Materialmix, Entscheidung, künstlerische Freiheit, grenzenlose Möglichkeiten

Die Qual der Wahl! – Zweifel durch zu viel Freiheit und grenzenlose Möglichkeiten … (Abb.: Joana Müller)

Beschränke Dich

Es gibt auch freie Kreativprojekte, die eine Herausforderung an mich selbst darstellen. Ich habe eine Idee im Kopf und keine Ahnung, wie ich sie so umsetzen kann, dass mir das Endergebnis auch gefällt bzw. sich «richtig» anfühlt. Nichts schränkt mich ein. Ich habe keinen Zeitdruck oder gar Geldnöte. Ich bin vollkommen frei zu tun, was ich möchte und weiß dennoch nicht, wie ich dieses Bild im Kopf in ein reales Bild oder Produkt umsetzen soll.

Das hat jedoch nicht unbedingt immer etwas mit Zweifel oder Angst zu tun. Die Ursache des Problems liegt hier meist an einem Überfluss an Möglichkeiten oder eben an zu viel Freiheit. Und wie entkommen wir freiheitsliebenden Kreativen aus dieser Falle? Richtig, indem wir uns beschränken. In meinem Buch «Kopf frei für den kreativen Flow» gibt es dazu einige Rezepte. Schau Dir insbesondere mal das Thema «Beschränke Dich» an. Das findest Du unter Nummer 9 im Kapitel Erste-Hilfe bei Blockaden.

Buch, Kreativer Flow, Erste Hilfe, Beschränke Dich, Weniger ist mehr

Beschränke Dich – wenn Dich die große Freiheit blockiert! (Foto: Joana Müller, Abbildung zeigt mein Kreativbuch, mit freundlicher Genehmigung: Haupt Verlag, 2018)

Zweifel durch Kritik

Mit der Veröffentlichung Deines Kreativprojektes präsentierst Du neben Deiner Arbeit auch Dich selbst. Natürlich möchtest Du, dass Dein Werk gefällt und Zuspruch findet. Jede freie, kreative Arbeit spiegelt, zumindest einen Teil, seines Schöpfers und seinen ganz persönlichen, künstlerischen Ausdruck wider. Es zeigt, was Du kannst, was Dich bewegt und es steht für Werte, die Dir als Künstler wichtig sind. Du hast etwas Neues geschaffen, was es vorher so noch nicht gab.

Nun gibt es Menschen, die sich mit Dir und Deinem Werk auseinandersetzen, es auf sich wirken lassen, sich im besten Fall einfühlen und etwas für sich entdecken können. Unter Umständen bekommst Du auch hier nicht nur Anerkennung sondern auch kritische Rückmeldungen.

Leider gibt es auch Leute, die Deine Arbeit nicht wertschätzen (wollen) und vielleicht sogar schlechtreden. Mache Dir bewusst, dass kritisieren wesentlich leichter ist als selbst etwas zu schaffen! Es wird immer mehr Leute geben, die andere schlechtreden, als Menschen, die erschaffen und den Mut haben, Ihre Werke zu zeigen.

Der kleine, feine Unterschied

Letztendlich ist es schlicht und einfach nicht möglich Dinge zu schaffen, die wirklich allen Menschen gefallen. Wichtig ist der kleine, feine Unterschied zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik. Erstere kann und sollte man durchaus überdenken und annehmen. Sie ist sehr wertvoll, kann Dich voranbringen und zeugt von echtem Interesse an Deiner Arbeit!

Angst vor Kritik und immer wieder Zweifel

Immer diese Zweifel – die Angst vor der Kritik (Bild: Pixabay, John Hain)

 

Letztere kannst Du getrost ignorieren. Sie ist äußerst subjektiv, persönlich indiziert und aufgeladen. Nicht selten spielen fehlende Empathie, Neid und Eifersucht eine entscheidende Rolle. Meist sagt sie mehr über den Kritiker selbst aus als über Dich und Deine Arbeit. Aber da Du bestimmt weißt, dass Neid die höchste Form der Anerkennung ist, kannst Du Dich gegebenenfalls durchaus geschmeichelt fühlen!

Und an dieser Stelle möchte ich die Sängerin Dolly Parton zitieren:

«Ich denke nicht daran, mich selbst einzuschränken, nur weil die Leute nicht akzeptieren, dass ich etwas anders mache.»

Ich weiß, wie verletzend eine Kritik sein kann und schaue inzwischen ganz genau, wie ich kritisiere, wenn ich kritisiere. Daher bin ich selbst inzwischen eine sehr zurückhaltende Kritikerin geworden. Wenn ich etwas nicht verstehe oder persönlich nicht mag, argumentiere ich heute viel öfter, dass ich mich nicht in den Macher und sein Werk einfühlen kann. Nie, dass es per se schlecht ist! So wertschätze ich die Arbeit eines anderen Kreativen weiterhin, auch wenn ich mit der Arbeit persönlich nicht viel anfangen kann.

Jetzt aber: Weg mit dem Zweifel

Trau Dich, neue Pfade einzuschlagen und lass Deine Zweifel hinter Dir! Menschen, die etwas Ähnliches machen oder die Dich gut kennen helfen Dir bestimmt gern weiter. Wertvolle Ratschläge oder ein aufmunterndes «Du kannst und schaffst das!» sind vielleicht der kleine Schubser, den Du brauchst, um ins kalte Wasser zu springen und den richtigen Weg für Dich und Deine Kreativität zu finden.

Vergiss nicht, Zweifel gehören zum Kreativsein dazu. Sie zeigen, dass Du eine gewisse Intelligenz hast, da Du Dich und Deine Handlungen hinterfragst. Wichtig ist zu erkennen, wann die Zweifel Dich lähmen und rigeros beiseite geschoben werden sollten. Nur so kannst Du aktiv werden und loslegen! Das ist letztendlich der Grund, warum es diesen Blog und meinen Podcast gibt:

Dich zu motivieren, kreativ aktiv zu werden, ganz allein und möglichst sofort! Und denk daran, am Anfang muss nicht alles perfekt sein! Ohne einen ersten Entwurf kannst Du nichts besser machen, gibt es keine Korrektur- oder Optimierungsmöglichkeit!

Fang an – werde kreativ!

Schau auch gern bei meiner allerersten Jahreschallenge 12 Impulse für Deine Kreativität vorbei und mach mit! Hier bekommst Du jeden Monat eine neue Aufgabe bzw. einen Impuls, um Deine Kreativprojekte voranzubringen.

Vielleicht hast Du aber auch schon eine konkrete Idee, die Du umsetzen willst oder Du möchtest Dir Dein eigenes kreatives Business aufbauen? In meinem Online-Mastermind für kreative Frauen, helfe ich Dir Deine Kreativität in die Welt bringen.

Ich hoffe, Du bist jetzt voller Motivation, anzufangen und Deine Idee, Dein kreatives Herzensthema endlich Realität werden zu lassen!

Und wenn Du jetzt noch wissen möchtest, was Faultiere mit diesem Thema zu tun haben, höre unbedingt noch in die Podcastfolge rein!

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem Podcast «Der kreative Flow», Folge 9.
Hier kannst Du reinhören:

Der kreative Flow-Podcast

 

 

Titelbild Knotenlabyrinth: Pixabay, Istvan Brecz-Gruber

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