Den eigenen Stil finden

Impuls #33 – Den eigenen Stil finden

Im heutigen Impuls erfährst Du, was ein eigener Stil ist und was ihn ausmacht. Und ich gebe Dir eine Aufgabe an die Hand, wie Du Deinen ganz persönlichen Ausdruck und Stil finden kannst.

Alle weiteren Impulse, die Dich aktiv kreativ(er) machen, findest Du übrigens hier auf dem Blog.

Was ist eigentlich ein eigener Stil und was macht ihn aus?

Zeichenstil_Portrait_AlexandraSchulz

Alex schreibt auf diesem Blog in einem Gastbeitrag auch über den eigenen Stil! (Foto: Alexandra Schulz)

Mit Stil kann erst einmal gemeint sein: Dein Zeichenstil, Dein Malstil, Dein Schreibstil, Dein tänzerischer Ausdruck, Deine individuelle Art, Dich auszudrücken sein.

Einen schönen Blogartikel „Der Weg zu Deinem Zeichenstil: Wie Du startest und dabei mehr über Dich selbst erfährst“ dazu gibt es auch hier auf der Seite, geschrieben von Alexandra Schulz.

Stil ist ein Konzept

Was meine ich damit? Es definiert die charakteristische Art und Weise, wie Du Dich ausdrückst. Er ist Deine individuelle Handschrift, die in Deinen Werken erkennbar ist. Der Stil spiegelt Deine persönlichen Vorlieben, Techniken, kulturellen Einflüsse, Emotionen und ästhetischen Entscheidungen wider und er hat natürlich auch etwas mit Deiner Positionierung und Deiner kreativen Identität zu tun!

Stil kann verschieden von Dir und anderen gedeutet werden. Zum Beispiel Durch die Art und Weise, wie Du Dein Medium beherrschst und wie Du bestimmte Techniken einsetzt. Das beeinflusst Deinen Stil. 

Wie entsteht ein eigener Stil?

Aktzeichnen, Zeichnung von Roberta Bergmann

Mit Pinselstift einen schnellen sitzenden Akt festhalten, das dauert nur zwei Minuten – ist aber eine tolle Stilübung! (Foto & Zeichnung: Roberta Bergmann)

Deine ästhetischen Entscheidungen, wie die Verwendung von Farben, Formen, Linien und Komposition, tragen zu Deinem Stil bei. Du könntest beispielsweise einen abstrakten, surrealen oder realistischen Stil haben.

Die wiederkehrenden Themen und Motive, die in Deinen Werken auftauchen, können Teil Deines Stils sein. Du könntest dich zum Beispiel auf Natur, Porträts, soziale Themen oder abstrakte Konzepte spezialisieren.

Dein künstlerischer Stil kann auch Deinen emotionalen Ausdruck widerspiegeln. Du könntest dich vielleicht für intensive und leidenschaftliche Darstellungen entscheiden, während andere Künstler*innen eine ruhigere und kontemplativere Herangehensweise wählen.

Wenn ich ihn gefunden habe, bleibt mein Stil dann immer gleich?

Das Finden Deines eigenen künstlerischen Stils kann eine aufregende, aber auch herausfordernde Reise sein. Bleib Du selbst, bleib authentisch und lass Dich nicht vom Außen verunsichern.

Dein künstlerischer Stil kann und wird sich im Laufe der Zeit natürlich weiterentwickeln und verändern.

Du kannst auch verschiedene Stile ausprobieren, experimentieren und neue Techniken erlernen, die Deinen Ausdruck verändern und bereichern.

Dein individueller Stil trägt dazu bei, dass Deine Werke leicht identifizierbar sind und er gibt Dir die Möglichkeit, Deine eigene Persönlichkeit und Sichtweise auszudrücken.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass künstlerische Stile subjektiv sind und sich je nach Betrachter*in unterschiedlich interpretieren lassen.

Praxis: Wie Du Deinen eigenen Stil finden kannst

Einfach kreativ sein

Durch Experimente mit verschiedenen Techniken kannst Du z.B. durch Zufall Deinen Stil finden und anschließend verfeinern. (Foto: Roberta Bergmann)

Hier kommt Deine heutige Impulsaufgabe:

1. Experimentiere: Probiere verschiedene Techniken, Materialien und Stile aus. Malerei, Zeichnung, Skulptur, digitale Kunst, Fotografie – die Möglichkeiten sind vielfältig. Durch Experimentieren kannst Du herausfinden, welche Formen der Kunst Dir am meisten liegen und wo Deine Stärken liegen.

2. Inspiriere dich: Schau Dir die Werke anderer Künstler an, die dich beeindrucken. Studiere verschiedene Kunstbewegungen und Künstler aus verschiedenen Epochen. Inspiration von anderen kann Dir dabei helfen, neue Ideen zu entwickeln und Deinen eigenen Stil zu finden.

3. Sammle Referenzen: Erstelle eine Sammlung von Bildern, die Dir gefallen und die Deinem ästhetischen Empfinden entsprechen. Das können Bilder anderer Künstler sein oder auch Fotografien, die Du gemacht hast. Diese Sammlung kann Dir als Referenz und Inspirationsquelle dienen.

3. Übe regelmäßig: Kontinuierliches Üben ist entscheidend, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln und seinen Stil zu verfeinern. Setze Dir eine feste Zeit zum Malen, Zeichnen oder Gestalten, um Deine Fähigkeiten zu verbessern und Deinen eigenen Ausdruck zu finden.

4. Sei offen für Veränderungen: Der künstlerische Stil entwickelt sich oft im Laufe der Zeit weiter. Es ist in Ordnung, wenn Du dich ausprobierst und dein Stil sich verändert. Lass dich nicht entmutigen, sondern sieh es als Teil des kreativen Prozesses an.

5. Finde Deine Botschaft: Überlege Dir, welche Botschaft oder welches Thema Du mit Deiner Kunst vermitteln möchtest. Dein Stil kann sich auch Durch die Art der Aussage oder die Emotionen, die Du in Deinen Werken transportierst, entwickeln.

6. Sei Du selbst: Vergleiche dich nicht zu sehr mit anderen Künstlern oder versuche nicht, ihre Stile zu imitieren. Finde Deinen eigenen Ausdruck und sei authentisch in dem, was Du erschaffst.

7. Erhalte Feedback: Zeige Deine Werke Freunden, Familie oder anderen Künstlern und bitte um konstruktives Feedback. Andere Perspektiven können Dir helfen, Dinge zu erkennen, die Du selbst vielleicht übersehen hast.

8. Lass dich nicht entmutigen: Das Finden Deines eigenen künstlerischen Stils kann einige Zeit dauern. Es ist normal, zwischenDurch unsicher zu sein oder nicht zufrieden mit dem, was Du erschaffst. Gib nicht auf und bleibe offen für Wachstum und Veränderung.

9. Genieße den Prozess: Kunst sollte vor allem Spaß machen und ein kreativer Ausdruck Deiner selbst sein. Genieße den Prozess des Experimentierens und des Entdeckens, während Du Deinen eigenen künstlerischen Stil findest.

 

 

Das war mein 33. Impuls für Dich!

Wenn Du noch Fragen dazu hast, schreib mir gern an oder sprich mir bei Speakpipe eine Sprachnachricht ein. Ich freue mich in jedem Fall über Feedback von Dir zu dieser speziellen Aufgabe! Lass mich wissen, ob dieser Impuls etwas mit Dir gemacht hat!


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Und hier kommt die Impuls #33-Podcastfolge zum direkten Nachhören:

Der kreative Flow von Roberta Bergmann

 

 

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