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Dein kreatives Online-Business: Eigene Produkte verkaufen, aber wie?

Im heutigen Blogbeitrag dreht sich alles um Dein kreatives Business – und wie Du es schnell an den Start bringen kannst! Vielleicht überlegst Du, eigene Produkte online zum Verkauf anzubieten, weißt aber nicht genau, wie Du das angehen sollst? In diesem Artikel gebe ich Dir einen kleinen Überblick!

Zum Blogartikel gehört Podcastfolge 66, die Du direkt am Ende des Artikels anhören kannst.

Zusatzinfo: In dem Artikel  Sichtbarkeit und Reichweite für Dein Kreativ-Business gebe ich Dir zudem hilfreiche Tipps, wie Du Dein Online-Business sichtbar machst und Reichweite aufbauen kannst!

Was könnte Dein kreatives Online-Business sein?

Deine kreative Passion: Was ist Dein kreatives Online-Business?

Deine kreative Passion: Was ist Dein kreatives Online-Business? (Foto: Pikisuperstar / Freepik.com)

Vielleicht bist Du Künstler*in und malst Bilder, die Du verkaufen möchtest, so wie ich. Oder Du bist Autor*in und schreibst Bücher, die Du u.a. auch selbst vertreiben willst, so wie ich. Oder Du bist Musiker*in und willst Dein Merch online anbieten oder Du kommst aus dem Kunsthandwerk und möchtest handgemachte Produkte online verkaufen? 

Dann kann Dir dieser Artikel hoffentlich den nötigen Schubsen geben, um den eigenen Online-Business-Start zu wagen!

Diese Fragen helfen Dir bei der Entscheidung zu Deinem Kreativ-Business:

Frage Dich,

1. Was möchtest Du verkaufen? Hast Du bereits Erfahrungen sammeln können, online sowie offline, d.h. Du weißt schon, welche Deiner Produkte sich gut verkaufen?

2. Je nach Produkt, das Du anbieten möchtest, stellt sich die Frage: Was brauchst Du für eine Verkaufsplattform? Welches Shopsystem passt zu Dir und Deiner Idee?

3. Was willst Du in Deinen Shop oder die Verkaufsplattform investieren (Dein Budget)?

4. Hast Du schon eine eigene Webseite? Möchtest Du einen Shop in Deine Webseite integrieren? Oder hast Du noch keine Webseite, willst aber eine, dann kannst Du auch nach einer All-in-One-Lösung suchen, also Webseite und Shop in einem!

Es kommt ganz auf Deine Bedürfnisse und Wünsche an und auch auf Deine Zielstellung.

Einfache Wege online zu verkaufen ohne eigenen Shop

Nicht immer brauchst Du gleich einen eigenen Onlineshop. Du kannst Deinen kreativen Output auch online via Social Media anbieten, d.h. Du postest Deine Produkte und Interessierte können Dich anschreiben, ob sie das bei Dir kaufen können. Das wäre der einfachste Weg.

Mein erster «Onlineshop» (in Anführungszeichen) lief vor fast 20 Jahren noch ohne Warenkorbsystem, d.h. Kund*innen bestellten per E-Mail, was sie auf der Webseite sahen. Voll simpel, aber auch etwas umständlich. Das war 2005. Da gab es noch kein Social Media, hahahaha. Naja, jede*r hat mal klein angefangen. 

Du kannst auch erst einmal eine Marktplatz-Plattform ausprobieren, als Künstler*in, Kunsthandwerker*in wäre das z.B. Etsy als größte Plattform für kreativen Output.

Als Musiker*in vielleicht Bandcamp oder auch Spotify fängt gerade an, die Monetarisierung für Musiker*innen einzuführen. Oder Du kannst auch Deinen Band-Merch bei Spreadshirt oder Redbubble anbieten, also einem klassischen Print-on-Demand und Shipping-Dienst.

Oder Du bist Autor*in ohne Verlag, dann erscheinen Deine Bücher vielleicht im Self-Publishing bei Books on Demand oder bei Kindle-Publishing.

Als Künstler*in gibt es einige Online-Galerien, bei denen Du Dich mit Deinem Lebenslauf und Deinen Arbeiten bewerben kannst. Wirst Du aufgenommen, kannst Du über diese Online-Galerie Deine Kund*innen finden und verkaufen. Hier sei z.B. Singulart oder Saatchi Art genannt.

Gute Gründe für einen eigenen Webshop – für Dein kreatives Online-Business

Dein kreatives Online-Business mit einem eigenen Onlineshop

Dein kreatives Online-Business mit einem eigenen Onlineshop (Grafik: Storyset/Freepik.com)

Das Tolle an einem eigenen Shop ist, dass Du Dich unabhängig von Marktplätzen, deren Reichweite-Regeln, deren Design und URL machst.

Du startest einen eigenen kleinen Shop, der nur Dir gehört und wo Du direkt mit Deinen Kunden in Kontakt stehst und die volle Kontrolle (aber auch Verantwortung) hast.

Das Wichtigste ist wie immer: Fang an zu testen!

Es gibt so viele Möglichkeiten, online zu starten und einfach mal auszuprobieren, was möglich ist, auch ohne groß in Vorleistung zu gehen. Wichtig ist, dass Du es ausprobierst, denn ohne das Testen wirst Du nicht herausfinden, ob es für Dein Kreativ-Business funktioniert. Hier hilft Dir nur die Praxis.

Mehr Input und ein tieferer Einstieg ins Thema gefällig?

Mehr zu Deinen Möglichkeiten, ein Kreativ-Business zu starten, gibt es übrigens in meinem Onlinekurs «Starte Dein Kreativ-Business in drei Schritten».

Onlinekurs "Starte Dein Kreativ-Business in drei Schritten" von Der kreative Flow

Coming soon: Onlinekurs „Starte Dein Kreativ-Business in drei Schritten“

Ich geb Dir mal einen kleinen Einblick in den Kurs!

Im 1. Modul kümmern wir uns um Deine Geschäftsidee: Du wirst Dir klar darüber werden, ob Du bereit bist, in die Selbständigkeit zu starten und was Du genau machen möchtest. Abschließend legst Du Dein Businessziel fest und wir legen mit der Sichtbarmachung Deiner Idee los!

Im 2. Modul klären wir Deine visuelle Identität für Dein Kreativ-Business, definieren dazu Schriften, Farben, ein Logo und Deine Businesstexte. Du wirst lernen, wie Du mit Text und Bild umgehst und was Du brauchst um eigenen Bild- und Video-Content zu erstellen.

Dabei verrate ich Dir, welches technische Equipment ich verwende und auf welche Do´s and Don´ts Du achten solltest. Zum Abschluss von Modul 2 erhältst Du eine Einführung in das Grafik-Tool CANVA.

Im 3. Modul starten wir dann schon mit der Veröffentlichung Deiner Idee: Wir beschäftigen uns mit Deiner eigenen Webpräsenz, klären Fragen zu SEO und überlegen. Und wir klären, welcher Onlineshop zu Dir passen könnte, je nachdem was Du anbieten möchtest (Onlinekurse, physische Produkte, Print-on-Demand, Handmade, Workshop-Tickets ….).

Dafür stellen Dir Expert*innen verschiedene Webseiten-Tools und Verkaufsplattformen, wie WordPress, Elopage, Etsy, Steady und Shopify genauer vor. 

Expert*innen im Kurs "Starte Dein Kreativ-Business in drei Schritten"

Expert*innen im Kurs „Starte Dein Kreativ-Business in drei Schritten“

Du wirst lernen, wie Du mit passivem Einkommen einen Grundstock für regelmäßiges Einkommen generieren kannst. Außerdem bekommst Du einen kleinen Workshop zum Thema Newsletter-Marketing, einer tollen Möglichkeit, Dir einen zu Deinem Kreativ-Business passenden Kundenstamm aufzubauen. 

Außerdem stelle ich Dir im 3. Modul für Dein Kreativ-Business wichtige Social Media-Plattformen vor und führe Dich mit und ohne Hilfe von Expertinnen durch Pinterest, LinkedIn, Facebook, Instagram und Clubhouse. Und Du wirst lernen, warum Podcasten und Bloggen Deine Sichtbarkeit erhöhen und potenzielle Kund*innen für Dein Business gezielt ansprechen kann. 

Und zum Abschluss des Kurses erhältst Du von mir und zwei Expertinnen ganz viel Grundlagenwissen aus den Bereichen Recht, Steuern und Versicherungen – alles was Du brauchst, um Dein Kreativ-Business auf soliden Boden zu stellen und an den Start zu bringen. 

Wenn Dich das interessiert, dann kannst Du Dich hier auf die Warteliste für den Onlinekurs eintragen.

Shopify als Möglichkeit für Dein kreatives Online-Business

Aus diesem Kurs stammt auch das Interview mit Linda Hoffmann von Shopify Deutschland, das ich in der Podcastfolge führen durfte, die ich Dir unten direkt verlinkt habe. Es ist also eine kleine Preview, was Dich im Onlinekurs an Input erwartet. Ich hoffe, Du freust Dich, dass ich diesen Kurs-Content heute hier schonmal vorab mit Dir kostenlos teile! 

Podcast für Dein kreatives Online-Business

66. Podcastfolge zum Thema „Kunst & Kreatives online verkaufen“, u.a. mit Linda Hoffmann / Shopify (Grafik: Roberta Bergmann)

Linda und ich haben uns über Shopify {Affiliate-Link} ausgetauscht. Mit Shopify hast Du eine All-in-one-Lösung für eine eigene Webseite, einen Blog und einen Shop, wenn Du magst. Du kannst natürlich auch nur einen Shop oder nur eine Webseite oder Blog damit bauen. Aber die Stärke liegt m.E. in dem Shopsystem, dass auch alle Social Media-Kanäle und andere Verkaufsplattformen wie Google oder Ebay mit einbindet, wenn Du das möchtest.

Und Du kannst damit auch offline verkaufen. Wie geht das? Ich habe via Paypal ein iZettle-Gerät gekauft, kostet nur einmalig 39,95 Euro und funktioniert wie ein Kartenlesegerät. Wenn jemand jetzt in meinem Atelier sofort ein Bild kaufen möchte, kann er das mit EC-Karte ganz einfach machen.

Und da iZettle mit meinem Shopify-Shop verknüpft ist, kann ich einfach mit der App und meinem Handy in meinen Shop gehen, das Bild auswählen und der Kunde zahlt es bar, mit Paypal oder mit seiner EC- oder Visakarte. So ist das mit dem Shop auch gleich ein eigenes Kassensystem. Cool, oder?

iZettl-Gerät und Shopifyshop mit iZettl-App

Hier siehst Du mein iZettl-Gerät und meinen Shopify-Shop in der iZettl-App auf meinem Handy. (Foto: Roberta Bergmann)

Und das ist nur ein Vorteil von Shopify. Wie es genau funktioniert und was es Dich kostet, das bespreche ich im Podcast, siehe unten. Vorab hatte ich in der Facebookgruppe von «Der kreative Flow» und auf Instagram die Community gefragt, welche Fragen sie an Shopify hätten, diese Fragen beantwortet Linda im Podcast!

Fazit

Um Dein eigenes Kreativ-Business online zu starten, kannst Du für den Start ganz „low“ anfangen und Deine Produkte über Social Media oder per Mail/Newsletter anbieten.

Professioneller und auch nicht viel komplizierter ist der Weg über eine Verkaufsplattform wie Etsy (für alles Handgemachte), Singulart (für Kunst) oder Print-On-Demand-Plattformen wie Spreadshirt, Redbubble, Society6 und alle anderen.

Der am meisten individuelle Weg ist, Deine Produkte über einen eigenen Onlineshop zu verkaufen. Dafür kannst Du z.B. Shopify benutzen, dort habe ich meinen Kunst & Buch-Shop vor einigen Jahren gestartet.

 

Dieser Blogartikel ist meinem Podcast „Der kreative Flow“ entlehnt. Höre hier direkt in Folge 66 hinein:

Podcast "Der kreative Flow" mit Roberta Bergmann

 

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