Kreative Ideen festhalten und umsetzen

Kreative Ideen bekommen & diese auch durchziehen!

Jeder Kreative hat permanent Ideen! Wann ploppen bei Dir die Ideen auf? Was inspiriert Dich? Und meine ganz konkrete Frage: Was machst Du dann mit der Idee? Notierst Du sie schnell oder merkst Du sie Dir nur und versucht sie dann später irgendwie zu konservieren?

Wohin mit all den Ideen? – Wie Du Deine Ideen festhalten kannst

Meistens kommt eine Idee zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt: Du willst gerade einschlafen, Du bist am Duschen oder Du sitzt in der Bahn, fährst auf dem Fahrrad durch die Stadt und BÄHM, ist sie plötzlich da, die Idee. Sie schießt Dir regelrecht in den Kopf und unterbricht Dich vielleicht bei anderen Gedanken oder bei gar in einer Ruhephase.

Denn meistens kommen die Ideen aus Dir heraus, wenn Du entspannt bist und Du kopfmäßig gerade in den Leerlauf oder Standby-Modus gefahren bist oder gerade dabei bist, in den Ruhemodus zu gehen. Quasi eine kreative Zwischenwelt zwischen Aktivität und Passivität, die sich da auftut. Da kommen die Ideen am Liebsten. 

Da ist sie jetzt also, die coole Idee für Dein kreatives Projekt!

Und damit Du sie nicht gleich wieder verlierst, solltest Du sie Dir sofort irgendwo notieren. Womit ist eigentlich egal (Handy, Notizbuch, Zettel), Hauptsache Du findest sie wieder, wenn Du soweit bist, sie umzusetzen oder wenigstens nochmal über sie nachzudenken! 

Ich habe für kreative Ideen, Projektwünsche und -träume ein extra Notizbüchlein, quasi ein analoges Ideenbuch:

Mein Ideenbuch

Mein Ideenbuch, dass ich immer mit dabei habe. Hier schreibe ich alle meine Ideen rein, ohne Filter.

 

Darin liste ich stichpunktartig einfach alles hintereinander, bzw. untereinander auf, was mir einfällt, damit ich es nicht vergesse. Manchmal brauche ich nur wenige Worte, manchmal beschreibe ich es ein bisschen. Kommt eben drauf an, wie konkret die Idee schon ist. Wenn ich das Notizbuch nicht dabei habe, schreibe ich mir selbst eine Erinnerung in Form einer Mail (ziemlich albern, aber bei mir funktioniert es). Und wenn ich das nächste Mal zuhause Mails lese, ploppt die Idee wieder auf und ich kann sie direkt in mein Ideenbuch übertragen. Im Laufe der Zeit kann ich sogar hier und da mit einem dicken, schwarzen Filzstift die eine oder andere Idee durchstreichen, weil ich sie nämlich in die Tat umgesetzt habe. Vielleicht ein bisschen vergleichbar mit einer Bucketlist. 

Bei meinem Ideenbuch streiche ich auch Ideen durch, die ich an anderer Stelle neu notiere, weil ich sie konkretisiere oder in der Zwischenzeit abgewandelt habe. Ich mache das analog auf Papier, weil ich so besser arbeiten kann. Aber Du kannst Dir natürlich z.B. auch eine App oder ein Worddokument mit Deiner Ideensammlung anlegen. Eine Freundin von mir hat eine sehr umfangreiche Excelltabelle mit mehreren Reitern. Genauso funktioniert aber auch Trello oder andere Notiz- und Listen-Apps.

Wie Du Deine Ideen realisierst und auf die Welt bringst

Und wie bei einer Bucketlist ist die große Frage: Wirst Du, diese aufgelisteten Ideen jemals alle umsetzen? Jedenfalls von allein werden sich Deine Ideen nicht realisieren. Du musst schon selbst Energie, Lust, Zeit und Leidenschaft investieren. Ich habe so viele Menschen ud Kreativschaffende kennengelernt, die ihre Ideen nicht umsetzen. Sie erzählen mir jedes Mal wieder aufs Neue die Antwort vom letzten Mal, denn auf meine Frage, woran sie gerade arbeiten oder womit sie sich gerade kreativ beschäftigen, kommt dann meist in etwa so etwas: 

«Ja, da gibt es noch diesen Comic, da gibt es noch diese Buchidee, da gibt es noch dieses Kunstprojekt, da gibt es noch dieses Stipendium, da gibt es noch diese Crowdfundingprojekt-Idee … Aber ich komme einfach nicht dazu, mich darum zu kümmern und mal Nägel mit Köpfen zu machen.» 

Manchmal ist es auch völlig okay, eine Idee «auf irgendwann «zu verschieben. Das nennt man dann «natürliche Auslese».  Manchmal ist es ja auch einfacher nur zu träumen und es sich als schön auszumalen als es zu probieren, es tatsächlich zu tun! Doch damit nimmst nehme ich mir und nimmst Du Dir die Chance eines tollen Erlebnisses, gar eines Erfolges, eines positiven Ausgangs, eines Glücksgefühls. Gerade wenn man sich traut, die Komfortzone zu verlassen, und unbekanntes Terrain betritt, Neues wagt, fühlt man sich hinterher stärker und ist voller Energie und der Körper schüttet Glückshormone aus. Und man ist megastolz auf sich. 

Ich habe Dir fünf Tipps von mir zu einem Freebie zusammengestellt, wie Du Deine kreativen Ideen auch wirklich durchziehst und umsetzt!

Wenn Dich das interessiert, dann klicke bitte hier oder oben auf das Bild und lade Dir die 5 Tipps gern kostenlos herunter!

Weitere Freebies findest Du auf dieser Seite unter Flow-Produkte!

Wie Du Dir eine Ideenliste aufbaust und all Deine kreativen Ideen festhältst

Ausrufezeichen-Wolke

Kleine Hausaufgabe für Dich: Wenn Du magst, leg Dir eine Ideenliste an! Denn ohne das Ritual des Ideensammelns wirst Du die eine oder andere Idee einfach so verlieren. Es kann eine Ideenwand, ein Ideenbuch, ein Ideenposter, eine Liste (On- oder Offline) sein oder eine Mindmap. Du kannst die kreativen Ideen ausformulieren oder nur Stich- Schlagworte aufschreiben. Du kannst dazu Skizzen machen oder einen kleinen visuellen Anker setzen in Form einer Zeichnung … Und Du kannst die Ideen sortieren, nach Kategorien, nach Wichtigkeit oder nach anderen Prioritäten. Versuche das mal ein Jahr oder länger durchzuhalten und Du wirst erstaunt sein, wie schnell das in Deinen Alltag integriert wird und Du immer mehr Ideen (wie Kaninchen, die sich vermehren) sammelst. 

Also am besten Du schnappst Dir jetzt gleich ein leeres Notizbuch oder legst ein neues Dokument auf Deinem Rechner oder in einer App Deiner Wahl an und schreibst schonmal 5 Sachen auf, die Dir gerade in den Kopf kommen. Denn ich glaube, 5 Ideen, was Du schon immer mal kreativ machen wolltest, fallen Dir bestimmt auf Anhieb ein! 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem Podcast «Der kreative Flow», Folge 4.
Hier kannst Du reinhören:

Der kreative Flow-Podcast

2 Kommentare
  • Katja Deck
    Erschienen am 16:25h, 07 Juli Antworten

    Hallo Roberta,

    vielen Dank für diesen schönen Post und die Gedankenanschübe darin!

    Schon lange wollte ich ein Buch in koptischer Bindung realisieren (das wäre dann Punkt 1 auf meiner Liste :-)) und ein Ideenbuch wäre auch endlich angebracht (Punkt 2). Den Umschlag werde ich mit Gelliprintdrucken gestalten (Punkt 3) und für diese eine schöne Schablone entwerfen (Punkt 4). Da ich handgeschnittende Schablonen aufgrund ihrer Unperfektheit liebe, werde ich sie als Entspannungsritual selber schneiden (Punkt 5).

    Das wäre meine Sofortliste.
    Ich mag sie.
    Und bin dann mal weg.

    Herzlichst,
    Katja

    • Roberta
      Erschienen am 16:29h, 07 Juli Antworten

      Liebe Katja,

      das klingt doch nach einem Plan! Du könntest auch das selbst gebundene Buch als Dein Ideenbuch nutzen. So wirst Du es um so lieber jeden Tag in die Hand nehmen wollen!
      Meine ersten Ideenbücher sind noch aus dem Studium und tatsächlich auch handgebunden (Fadenheftung, Hardcover, mit Prägung und Lesebändchen).

      Besten Gruß Roberta

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