größer denken

Impuls #23 – Größer denken!

Im heutigen Impuls geht es darum, wie Du es schaffen kannst, endlich etwas größer zu denken. Und es wird darum gehen, ob größer denken immer die richtige Strategie ist bzw. wann es Sinn macht und wann nicht.

Alle weiteren Impulse, die Dich aktiv kreativ(er) machen, findest Du übrigens hier auf dem Blog.

Was meine ich mit «größer denken»?

Na, gehen wir mal von einem Praxisbeispiel aus: Du hast Dich vielleicht gerade selbständig gemacht und möchtest mit Deinem kreativen Output Deinen Lebensunterhalt verdienen.

Wenn dem so ist, bleibt Dir am Anfang gar nichts anderes übrig, als groß zu denken, denn Du hast ja noch kein florierendes Business, keine oder nur wenige Kund*innen und Auftraggeber*innen.

Groß denken

Größer denken oder auch „Think Big!“ (Foto: photosforyou, Pixabay)

Das heißt Du musst Dir ganz klare Ziele überlegen, die Du mit Deiner Selbständigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen möchtest.

Und hier kommt der Punkt mit dem «groß denken»: Es macht Sinn, eine große Vision vor Augen zu haben, in dem Fall ein WÜNSCH DIR WAS.

Wieviel Geld möchtest Du verdienen? Wieviel brauchst Du, um gerade so zu überleben? – wäre hier die falsche Frage!

Meine Erfahrung ist, wenn man keine großen Ziele setzt, erreicht man diese auch selten. Außer Du hast Riesenglück, einen Zufallstreffer sozusagen, aber das ist eben die Ausnahme und selten.

Meine Erfahrung ist weiterhin, Du erreichst jedes Ziel, dass Du Dir setzt, egal wie weit weg es am Anfang erscheint. So lange das Ziel nicht total unrealistisch ist oder aus bestimmten Gründen unmöglich, ist es eben machbar und erreichbar. 

«Größer denken» ist das Gegenteil von Bescheidenheit

Größer denken kannst Du auch, wenn es darum geht, Forderungen zu stellen, z.B. an Deine Lebensqualität, an Deine Bezahlung, an Verträge mit Auftraggeber*innen. Sei nicht immer so bescheiden. Sei nicht immer so «ich bin es nicht wert, andere sind besser als ich».

Bescheidenheit hat noch niemandem geholfen, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Du darfst hier an dem Punkt an Dich selbst denken, musst Du sogar. Deine Kund*innen und Auftraggeber*innen denken auch an Ihre Vorteile, die sie durch eure Zusammenarbeit haben.

Größer denken

Größer denken, sich was trauen und so mehr Wow-Momente generieren! (Foto: rawpixel.com, Freepik)

Das ist etwas, was mir lange sehr schwer gefallen ist und manchmal immernoch schwer fällt. Sich mehr zuzutrauen und die eigene Arbeit wertzuschätzen und sich vor allem nicht immer zu vergleichen.

Auf der anderen Seite hilft Dir ein Vergleich vielleicht auch mal, wenn es z.B. darum geht, Preise für ein Kreativprodukt festzulegen oder einen guten Vertrag auszuhandeln. Aber dann vergleiche Dich bitte mit Vorbildern, wenn Du Dich unbedingt vergleichen willst. Denn Vorbilder bedeuten Ziele, die Du noch erreichen möchtest. Verstehst Du, was ich meine? 

«Größer denken» bedeutet Abenteuer!

Und «größer denken» kann auch bedeuten gewisse Risiken einzugehen, um Deine Ziele zu erreichen.

Chancen wahrzunehmen, wenn Sie sich bieten und nicht schon vorher zu kneifen und zu sagen «Ach, das brauch ich gar nicht probieren, das klappt eh nicht.» Wenn Du so denkst, klappt es auch nicht. Und wenn Du so denkst, wirst Du auch nicht in Deinem Business und in Deinen Skills wachsen. 

Und manchmal bedeutet «größer denken» auch in seine Ziele zu investieren, also Zeit und Geld in die Hand zu nehmen und es als Investition zu begreifen. Egal ob Du Dir gutes Equipment wie eine neue Kamera, einen Rechner oder andere Technik anschaffst, weil Du sie brauchst oder ob Du in Wissen investierst, z.B. in Form von Onlinekursen, Workshops oder Beratungen.

Diese Dinge werden Dich so viel näher und vor allem schneller an Dein Ziel bringen, als wenn Du geizig mit Zeit und Geld umgehst. Klar, schaffst Du es dann vielleicht auch zu Deinem Ziel, aber es dauert einfach mal viiiiel länger! Hast Du diese Zeit wirklich übrig?

Frauen sind bei sowas aus meiner Erfahrung übrigens immer vorsichtiger als Männer. Ich möchte wirklich keine Stereotypen-Argumente bringen, aber warum gibt es wohl immer noch so wenig Frauen in Führungspositionen und mehr männliche als weibliche Gründer? Weil wir Frauen vorsichtiger sind, weniger Risiko eingehen. Oft schade.

Denn dann verpassen wir Chancen oder werden überholt von den männlichen Kollegen. Daher hier mein Appell, öfter mal größer zu denken und Risiken einzugehen, um die eigene Ziele zu erreichen. 

Wann macht es nun aber keinen Sinn, «groß zu denken»?

Eigentlich keine schwere Antwort: Wenn es sich «falsch» anfühlt. Wenn Du die Vision, die Du Dir überlegst, nicht passend und zu groß für Dich erscheint. Nicht jede/r muss ein Kreativbusiness mit fünf Angestellten erträumen!

Vielleicht bist Du als Soloselbständige*r viel glücklicher und dieses Modell passt viel besser zu Dir als Chef von zig anderen Kreativen zu sein, die Deine Ideen ausführen.

Oder Du bist nach Zielsetzung einfach nur überfordert und von Deinem eigenen Ziel demotiviert, dann weißt Du auch, dass es das nicht sein kann!

Dass es zu groß oder einfach «nicht richtig» von Dir konzipiert war. Wenn Dein Bauchgefühl nein sagt, höre unbedingt darauf.

Doch, wenn Du Deine Vision formulierst und eine innere Freude spürst, wenn Du Dir vorstellst, dass erreicht zu haben, dann weißt Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Denke groß und positiv

Tipp: Denke größer, denke positiv und denke außerhalb Deiner Komfortzone. Das ist der Weg zu Wachstum und Erfolg. (Foto: Waewkidja, Freepik)

Deine Aufgabe sind große Zukunftsgedanken

Nimm Dir eine ruhige Minute, einen Moment, wo nichts ansteht. Vielleicht eine Kaffeepause oder zwei Stunden an einem Samstagnachmittag oder einem Sonntagmorgen, wo Du mal keine Termine oder Verpflichtungen hast. Setz Dich hin und überlege, wo Du noch beruflich hin willst, in Deinem Leben. Was ist Dein Status Quo und wie könnte Deine berufliche Situation in 2 Jahren aussehen?

Was wünschst Du Dir tief im Herzen oder was würde Dich glücklich machen, wenn Du so Deinen Arbeitsalltag verbringen könntest.

Schreib das auf und dann überlege, welche Schritte es braucht, bis Du an diesem Ziel angekommen bist. Und wie gesagt: Du darfst hier groß denken! Du darfst Dich selbst für äußerst kompetent einschätzen und für jemand, der dieses Ziel schaffen kann! Was wünschst Du Dir? 

 

Das war mein 23. Impuls für Dich! 

Wenn Du noch Fragen dazu hast, schreib mir gern an oder sprich mir bei Speakpipe eine Sprachnachricht ein. Ich freue mich in jedem Fall über Feedback von Dir zu dieser speziellen Aufgabe! Lass mich wissen, ob dieser Impuls etwas mit Dir gemacht hat!


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Und hier kommt die Impuls #22-Podcastfolge zum direkten Nachhören:

Der kreative Flow von Roberta Bergmann

 

 

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